Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Bedingungen für die Zusammenarbeit mit Geschäfts- und Privatkunden.
Stand: September 2026.
1. Vertragspartner und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Zusammenarbeit mit Christian Fritsch, handelnd unter VendoNexo, Bürgermeister-Keckl-Straße 24, 92364 Deining. Sie gelten für Beratungs-, Coaching-, Trainings-, Change-Management-, Projektmanagement- und Interim-Leistungen, soweit sie in den jeweiligen Vertrag einbezogen werden.
Kunden können Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher sein. Verbraucher handeln überwiegend zu privaten Zwecken; Unternehmer handeln bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit. Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Bedingungen.
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt wurde.
2. Angebot und Vertragsschluss
Die Leistungsdarstellung auf dieser Website dient der Information. Eine Nachricht über das Kontaktformular ist eine unverbindliche Anfrage und noch keine kostenpflichtige Buchung.
Leistung, Umfang, Termine, Vergütung und gegebenenfalls besondere Bedingungen werden in einem persönlichen Angebot beschrieben. Ein Vertrag kommt zustande, wenn dieses Angebot angenommen wird. Die Vertragsunterlagen einschließlich der einbezogenen Bedingungen werden dem Kunden in Textform zur Verfügung gestellt. Individuelle Absprachen bleiben auch dann maßgeblich, wenn sie nicht schriftlich festgehalten wurden.
3. Art und Umfang der Leistungen
Die geschuldete Leistung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Beratung, Coaching und Training unterstützen die Bearbeitung vereinbarter Anliegen. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder persönlicher Erfolg wird nur geschuldet, wenn er ausdrücklich zum Vertragsinhalt gemacht wurde. Gesetzliche Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistung bleiben unberührt.
Business Coaching bezieht sich auf berufliche und persönliche Entwicklungsfragen im beruflichen Kontext. Es ist keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung und ersetzt diese nicht. Die Entscheidung über die Umsetzung von Anregungen verbleibt beim Kunden.
Unternehmerische, wirtschaftliche, organisatorische und persönliche Entscheidungen sowie deren Umsetzung liegen in der Verantwortung des Kunden. Empfehlungen, Einschätzungen und Arbeitsergebnisse des Anbieters dienen der fachlichen Unterstützung und Entscheidungs Vorbereitung; sie ersetzen keine eigene Prüfung und Entscheidung des Kunden.
Der Anbieter erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzanlageberatung sowie keine medizinische, heilkundliche oder psychotherapeutische Beratung oder Behandlung.
Bei Interim- und Projektmanagement-Mandaten werden Aufgaben, Entscheidungsbefugnisse, Mitwirkung, Zeitumfang und Übergabe ausdrücklich im einzelnen Vertrag festgelegt. Aus der Bezeichnung einer Leistung allein entstehen keine Vertretungs- oder Abschlussvollmachten.
4. Zusammenarbeit und Vertraulichkeit
Die Parteien stimmen Ziele, Zuständigkeiten und die für den Auftrag erforderlichen Informationen und Mitwirkungsleistungen ab. Der Kunde stellt die vereinbarten Informationen, Unterlagen, Zugänge, Ansprechpartner und Entscheidungen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Der Anbieter darf grundsätzlich auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der vom Kunden bereitgestellten Informationen vertrauen, soweit deren Fehlerhaftigkeit nicht erkennbar ist.
Verzögerungen, die aufgrund verspäteter, unvollständiger oder unterlassener Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zulasten des Anbieters. Vereinbarte Termine und Fristen verschieben sich in diesem Fall angemessen. Entsteht dadurch zusätzlicher Leistungsbedarf, wird dessen Beauftragung und Vergütung gesondert vereinbart.
Vertrauliche persönliche, geschäftliche oder betriebliche Informationen aus der Zusammenarbeit werden nicht unbefugt weitergegeben. Ausgenommen sind rechtlich vorgeschriebene Offenlegungen sowie Informationen, die bereits rechtmäßig öffentlich bekannt sind. Werden Coaching-Leistungen von einem Unternehmen für einzelne Personen beauftragt, wird vorab geklärt, welche Informationen an den Auftraggeber zurückgemeldet werden dürfen.
Für personenbezogene Daten gelten die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Soweit für einen Auftrag erforderlich, werden ergänzende Datenschutzvereinbarungen geschlossen. Informationen zur Website und zur ersten Kontaktaufnahme enthält die Datenschutzerklärung.
Ton-, Bild-, Video- oder Bildschirmaufzeichnungen von Beratungen, Coachings, Trainings, Workshops oder sonstigen Leistungen sind nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters und gegebenenfalls weiterer betroffener Personen zulässig.
5. Vergütung und Zahlung
Die Vergütung wird im Angebot festgelegt. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer angegeben. Gegenüber Unternehmern kann ein Angebot Nettopreise zuzüglich gesetzlich geschuldeter Umsatzsteuer ausweisen, wenn dies klar bezeichnet ist.
Soweit im Vertrag nichts anderes vereinbart ist, ist eine Rechnung innerhalb von 14 Tagen nach ihrem Zugang ohne Abzug zahlbar. Voraussetzungen und Folgen eines Zahlungsverzugs richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Es werden durch diese AGB keine zusätzlichen pauschalen Mahngebühren vereinbart.
Reise- und Übernachtungskosten sowie Reisezeiten werden nur in dem zuvor vereinbarten Umfang berechnet. Der maßgebliche Satz oder die Berechnungsweise und gegebenenfalls eine Kostenobergrenze werden im Angebot ausgewiesen. Unvorhergesehene Zusatzkosten werden vor ihrer Beauftragung abgestimmt.
Bereits verbindlich gebuchte und nicht mehr kostenfrei stornierbare Reise-, Übernachtungs- oder sonstige Fremdkosten, die aufgrund einer vom Kunden veranlassten Terminänderung oder Absage nutzlos werden, trägt der Kunde, soweit die Entstehung dieser Kosten auf dem vereinbarten Auftrag beruht und sie nicht anderweitig vermieden oder erstattet werden können.
6. Termine, Änderungen und Beendigung
Termine werden gemeinsam vereinbart. Kann ein Termin nicht wahrgenommen werden, ist die andere Partei möglichst frühzeitig zu informieren.
Soweit im jeweiligen Angebot oder Vertrag keine abweichende Regelung vereinbart wurde, gelten bei einer Absage eines fest vereinbarten Termins durch den Kunden folgende Stornopauschalen:
– bis einschließlich 14 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei,
– weniger als 14 Kalendertage, jedoch mehr als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin: 50 % der für den betroffenen Termin vereinbarten Vergütung,
– innerhalb von 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen: 100 % der für den betroffenen Termin vereinbarten Vergütung.
Eine vom Kunden gewünschte Terminverschiebung wird wie eine Absage behandelt, soweit der ursprünglich reservierte Termin nicht anderweitig vergeben werden kann.
Ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen, die durch eine anderweitige Verwendung des freigewordenen Termins erzielt werden, werden angerechnet. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren tatsächlich entstandenen Schadens vorbehalten.
Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- und Rücktrittsrechte bleiben unberührt.
Kann der Anbieter einen vereinbarten Termin aufgrund von Krankheit, höherer Gewalt oder eines anderen von ihm nicht zu vertretenden wichtigen Grundes nicht durchführen, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Für endgültig nicht erbrachte Leistungen wird keine Vergütung geschuldet beziehungsweise eine hierfür bereits gezahlte Vergütung erstattet. Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den Haftungsregelungen dieser AGB.
7. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Eine Haftung aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften sowie einer ausdrücklich übernommenen Garantie bleibt unberührt.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Erfüllung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
Der Anbieter haftet nicht für nachteilige Folgen von Entscheidungen oder Maßnahmen des Kunden, die dieser eigenverantwortlich auf Grundlage von Beratungs-, Coaching-, Trainings- oder Projektergebnissen trifft, soweit dem Anbieter keine nach den vorstehenden Regelungen zu vertretende Pflichtverletzung zur Last fällt.
Gleiches gilt für Nachteile, die auf unrichtigen, unvollständigen oder verspätet bereitgestellten Informationen des Kunden beruhen, soweit deren Fehlerhaftigkeit für den Anbieter nicht erkennbar war.
Die nachfolgenden Bestimmungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.
Soweit der Anbieter nach den vorstehenden Bestimmungen wegen der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet, ist die Haftung gegenüber den vorgenannten Kunden zusätzlich auf das Zweifache der für den jeweils schadensursächlichen Auftrag vereinbarten Nettovergütung begrenzt.
Bei Dauerschuldverhältnissen oder Aufträgen mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten ist für die Berechnung der Haftungsobergrenze die für die letzten zwölf Monate vor dem schadensbegründenden Ereignis vereinbarte Nettovergütung maßgeblich. Besteht das Vertragsverhältnis zu diesem Zeitpunkt noch keine zwölf Monate, ist die für den bis dahin vereinbarten Vertragszeitraum vereinbarte Nettovergütung maßgeblich.
Die vorstehende Haftungsobergrenze gilt nicht bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Anbieter, die auf leichter Fahrlässigkeit beruhen, verjähren gegenüber den vorgenannten Kunden innerhalb von zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn.
Die Verkürzung der Verjährungsfrist gilt nicht für Ansprüche aufgrund vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Ansprüche aufgrund einer ausdrücklich übernommenen Garantie oder für Ansprüche, für die gesetzlich eine zwingende längere Verjährungsfrist vorgeschrieben ist.
8. Unterlagen und Nutzungsrechte
An bereitgestellten Unterlagen und Arbeitsergebnissen erhält der Kunde die zur vereinbarten Nutzung erforderlichen Rechte. Für Trainingsunterlagen ist dies grundsätzlich die eigene persönliche bzw. unternehmensinterne Nutzung im Rahmen des Auftrags. Weitergehende Nutzungen, insbesondere Veröffentlichungen und die Weitergabe an Dritte, bedürfen einer entsprechenden Vereinbarung, soweit sie nicht bereits gesetzlich zulässig sind.
Vorhandene Rechte des Kunden sowie Rechte Dritter bleiben unberührt. Für individuell erstellte Konzepte, Projektunterlagen und andere Arbeitsergebnisse kann der Vertrag weitergehende Nutzungsrechte vorsehen. Eine pauschale Vertragsstrafe wird durch diese AGB nicht vereinbart.
Ohne vorherige Zustimmung des Anbieters ist insbesondere nicht gestattet, bereitgestellte Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Trainingsinhalte, Modelle oder sonstige Arbeitsergebnisse
– öffentlich zugänglich zu machen oder an nicht vom vereinbarten Nutzungszweck erfasste Dritte weiterzugeben,
– für eigene kommerzielle Trainings-, Beratungs- oder Weiterbildungsangebote zu verwenden,
– wesentlich zu bearbeiten und anschließend als eigene Inhalte zu verbreiten oder
– zum Training, zur Feinabstimmung oder zum Aufbau von Wissensbeständen generativer KI-Systeme oder vergleichbarer automatisierter Systeme einzusetzen,
soweit eine solche Nutzung nicht gesetzlich erlaubt oder ausdrücklich vereinbart ist.
Bei einer unberechtigten Nutzung bleiben insbesondere gesetzliche Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung und Schadensersatz unberührt.
9. Widerrufsrecht von Verbrauchern
Bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, kann Verbrauchern ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Die für den konkreten Vertrag geltende Belehrung und eine Widerrufsvorlage werden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Widerruf.
Eine Bestätigung der Datenschutzhinweise im Kontaktformular ist weder eine kostenpflichtige Bestellung noch ein Verzicht auf ein Widerrufsrecht. Soll eine Dienstleistung vor Ablauf einer Widerrufsfrist beginnen, wird dies getrennt vom Kontaktformular und unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen vereinbart.
10. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, anwendbar, soweit sie ohne diese Rechtswahl gelten würden.
Für die gerichtliche Zuständigkeit gelten die gesetzlichen Vorschriften. Diese AGB legen für Verbraucher keinen ausschließlichen Gerichtsstand am Sitz von VendoNexo fest. Ist eine Bestimmung unwirksam, gelten insoweit die gesetzlichen Regelungen; der übrige Vertrag bleibt nach Maßgabe des Gesetzes bestehen.
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Gerichtsstandsvereinbarung vorliegen, wird als Gerichtsstand der Sitz des Anbieters vereinbart.
